Fläminglauf
Der große Landschaftslauf in Landkreis Wittenberg
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Rückblende 2011

  

19. TÜV Rheinland Berliner Marathonstaffel

 

Neue Veranstaltungsrekorde und einen Teilnahmerekord gab es bei der 19. TÜV Rheinland Berliner Marathon-Staffel am 20. November auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Insgesamt 7.327 Läuferinnen und Läufer hatten sich im Rahmen ihrer Staffeln für die größte deutsche Marathon - Staffelveranstaltung angemeldet, darunter auch eine Frauen-, sowie zwei Männerstaffeln vom Verein der Botenläufer Wittenberg.

Bei Temperaturen um acht Grad fanden die Teilnehmer gute Laufbedingungen vor. Eine Staffel bestand aus 5 Läufern bzw. 6 Läuferinnen, die jeweils unterschiedlich lange Distanzen zurücklegten (Männer 12,195 - 10 - 5 - 10 – 5 km, Frauen 6,195 - 10 - 5 - 10 – 5 km).          Die Wechselzone im Hangar 6 des historischen Flughafens war das Stimmungszentrum       bei diesem Staffelfest, das immer beliebter wird und für viele einen letzten Höhepunkt        der Laufsaison darstellt.

Pünktlich 10:30 Uhr starten ca. 1320 Staffeln unter dem Jubel aller Anwesenden die Laufveranstaltung. Die Strecke ist verständlicherweise topfeben und wenig abwechslungsreich, aber im Start-/Zielbereich werden die Läufer durch den Jubel und die Anfeuerungsrufe der Teilnehmer und deren zahlreiche Anhänger entschädigt.

Bemerkenswert, die siegreiche LG Buchsbaum konnte mit 2:11:32 Stunden die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 1995 (SCC Berlin) um 50 Sekunden verbessern. Bei den Frauen fiel die Verbesserung noch deutlicher aus, um 2:49 Minuten schneller als 2001 das Team vom SCC Berlin war diesmal die Staffel des OSC Berlin, die in 2:41:40 Stunden siegte.

Für die 1. Staffel der Botenläufer liefen André Martin, Norman Güldner, Carsten Weiß, Christian Weiß und Olaf Kurzhals, diese erreicht das Ziel in 2:47:46 h und belegen damit

Platz 44 bei den Männerstaffeln.

Die 2. Staffel mit Alex Schmidt, Dieter Krüger, Holger Bothe, Uwe Bajerke und Bernd Güldner laufend, benötigen für die 42,195 km 3:05:54 h und werden damit 154. von

insgesamt 1156 Männerstaffeln.

Die Botenläuferinnen starten mit Heike Heinze, Doris Krüger, Anke Schmidt, Antje Weiß, Doreen Meyer und Ingrid van Bentum. Sie beenden den Lauf in 3:29:27 h.

Damit stellen sie einen neuen persönlichen Rekord auf und belegen einen sehr guten

22. Platz bei den Damenstaffeln

.

Diese Veranstaltung ist wegen der besonderen Umgebung und der guten Organisation für alle Laufenthusiasten sehr zu empfehlen.

  

  

8. Teltowkanal Halbmarathon  2011

Sicherlich ist der November kein typischer Monat für Laufveranstaltungen, die Saison ist beendet  und viele Läufer regenerieren oder wenden sich anderen Sportarten zu.

Dem entgegen machten sich acht Läuferinnen und Läufer, mit einigen Unterstützern aus Wittenberg und Umgebung, auf den Weg nach Teltow. Dort veranstaltete der VGS Kiebitz e. V. und der RSV Eintracht 1949 e.V., am 6. November zum 8. Mal den Teltowkanal Halbmarathon. Der goldene Herbst in diesem Jahr bescherte den Veranstaltern und dem Starterfeld traumhaftes Laufwetter mit Sonnenschein bei idealen Temperaturen um 15 ° Celsius. Entsprechend groß war das Teilnehmerfeld auf den verschieden Strecken.

Pünktlich um 10:35 Uhr erfolgte der Startschuss für den Halbmarathon und die Marathonstaffeln. Die Strecke besteht aus einer Runde entlang des Teltow Kanals, die für den Halbmarathon drei Mal absolviert werden musste. Diese ist mit einigen Wellen, Brücken und Treppen gespickt, die dem Lauf die Würze geben.

Als erste der Wittenberger Läufergruppe erreichte Doreen Meyer von den Botenläufern das Ziel nach zwei Runden und 14,1 km in einer Zeit 1:03:02 h. Damit wurde sie Gesamtsiegerin bei den Frauen. Über 21,1 km erreichte André Martin (Grün Weiß Piesteritz) das Ziel in lockeren 1:23.56 h, gefolgt von Alf Hyoff in 1:30:29 h, Tobias Rauschning in 1:33:07 h (beide Rote Teufel Straach). Auch  Norman Güldner (SV Grün Weiß Wittenberg) in 1:34:00 h und Uwe Bajerke (WSV Wittenberg) in 1:37:59 h erreichten gute Platzierungen im Vorderfeld.

Katja Wartmann ebenfalls von den Botenläufern war mit dem ehrgeizigen Ziel an den Start gegangen endlich die zwei Stunden zu unterbieten. Ihr Mann Michael stand ihr beim Lauf mit Motivation hilfreich zur Seite.                                                                                                                                                 Der Jubel unter den Mitgereisten war groß, als beide das Ziel in der Zeit von 1:58:07 h erreichten.

 

 Sportliches Wochenende im Spreewald

Eine größere Gruppe der Grün-Weißen verstärkt durch etliche Botenläufer machten sich auf den Weg zu einem ungewöhnlichen Event im Spreewald, welches seines gleichen sucht. Nicht das an dem zwei Tagen nur zu 8 verschieden Laufstrecken gestartet werden konnte, nein, es konnte auch gewalkt, gewandert, geskatet, geradelt und gepaddelt werden und das jeweils in unterschiedlichen Streckenlängen. Da hatten sich die Veranstalter ganz schön was vorgenommen.

Die erste Abordnung  reiste schon am Freitag an und bezog unweit von Burg das gemütliche Quartier. Anschließend wurden die Startunterlagen geholt, letzte Anmeldungen getätigt und der Abend klang bei einem schönen Essen aus.

Am nächsten Morgen wurde es ernst. Doris, Bernd und Norman mußten (wollten) zum Biosphären - Halbmarathon an den Start in Lübbenau. Das Wetter meinte es gut und bei idealen äußeren Bedingungen beende Norman in 1:32:50 (3. AK)den Lauf. In 1:55:57 kamen Doris (6. AK) und Bernd (4. AK) gemeinsam ins Ziel und alle waren mit ihren Leistungen zufrieden.

    

Der Rest der Truppe trudelte im Laufe des Tages ein und am Abend wurde dann mit freundlicher Unterstützung der Vermieter gegrillt und der Tag am einem wärmenden Feuer ausgewertet.

Am Sonntag dann „Hauptkampftag“. Uwe, Frank und André starteten auf der Marathonstrecke. Norman trat zum zweiten Halben zusammen Dieter und Ingrid an. Nadine, Regina, nochmals Bernd und Doreen wollten dem nicht nachstehen und gingen über 10 km auf die Piste. Die letzten Minuten vor dem Start verkürzte der allseits bekannte Adi von „Machs mit, machs nach, machs besser“ und pünktlich ging es bei wieder idealen Bedingungen los. Als erste erreichte Doreen nach 48:46 min (1.AK) das Ziel. Bernd lief trotz des Halbmarathons am Vortag 57:21 min. Nadine und Regina liefen nicht um eine Bestzeit kamen aber trotzdem in achtbaren 1:06 h glücklich ins Ziel.  Norman machte nochmals ernst und lief am zweiten Tag trotz schwerer Beine eine 1:34:23 h (6.AK). Für Ingrid sollte der Lauf ein Startortbestimmung für ihren Start beim Rennsteig sein und sie war mit 2:07:39 h recht zufrieden. Ganz anders André. Er war mit ambitionierten Zielen gestartet und wurde auf dem zweiten Teile der Strecke hart für das hohe Anfangstempo bestraft. Nach 3:00:3 h erreichte  er enttäuscht das Ziel. Uwe hatte sich ebenfalls gewissenhaft auf den Lauf vorbereitet und erreichte das Ziel in 3:26:40 h und unterbot seine Zielzeit von 3:30 h deutlich. Entsprechend glücklich war er dann im Ziel. Frank war mit dem Ziel ankommen gestartet und beendet den Lauf nach 4:33:09 h.

           

Anschließend ging Annemarie noch beim Mini-Gurkenlauf an den Start und erlief sich so auch ihre Spreewald-Trophäe. Diese besteht aus einer recht massiven grünen Gurke, die jedem Läufer im Ziel überreicht wurde.

Alles im allen ein super Wochenende. Das schöne Wetter tat sein übriges. Den Veranstaltern kann man nur ein großes Lob zollen. Sie haben das Mammutprogramm mit Bravour gemeistert und die Organisation war mustergültig. Wir werden sicherlich nicht zum letzten Mal an dieser tollen Veranstaltung teilgenommen.

31 Silvesterlauf in Oranienbaum

 Zum 31. Mal riefen die Veranstalter am 09.01.2011 zum traditionellen Silvesterlauf und sie wurden leider nur teilweise erhört. Dies lag sicherlich daran, dass sich die abwesende Läuferschaar sich nicht vorstellen konnte, dass ein Lauf unter den, trotz des Tauwetters, winterlichen Bedingungen möglich sein soll. Die Veranstalter hatten alles getan um die Strecke belaufbar herzurichten, aber auf 2,5 km ist das ein unmögliches Unterfangen. So zeigte sich die Strecke teilweise sehr winterlich und die Verletzungsgefahr war enorm hoch. Alle Teilnehmer bewiesen aber Vernunft und so kam es im Verlauf der Veranstaltung zu keinerlei Stürzen oder körperlichen Schäden.

Um 10:00 Uhr setzten sich ca. 60 Läuferinnen und Läufer in Bewegung und schnell wurde klar, daß an diesem Tag keine Spitzenzeiten zu erzielen waren. In Abwesenheit der hallenser Elite setzte sich gleich Steffen Rarek (M30, Tangermünder LV) an die Spitze des Feldes, gefolgt von André Martin (M40, SV Grün Weiß Wittenberg) und Marco Höhne (M35, Bitterfelder SV 2000). Rarek baute seinen Vorsprung Runde um Runde aus und Martin folgte in gebührenden Abstand. In dieser Reihenfolge erreichen sie auch das Ziel. Steffen Rahrig beendet die 10 km in 38:37 min und André Martin in 39:53 min. Platz drei sicherte sich nach einem Steigerungslauf Mike Sparfeld (M40, 1.LAC Dessau) in 40:27 min vor Marco Höhne in 40:48min. Bei den Damen ging der Gesamtsieg an Daniela Oemus (W20, SV Blau – Weiß Bürgel) in 42:14 min, vor Maria Heinrich (W20, SV 1885 Teutschenthal) in 46:46 min und Martina Rarek (M50, SV Germania 08 Rosslau) in 48:08 min.

 Weitere gute Zeiten von Läuferinnen und –läufern aus Wittenberg und Umgebung waren Olaf Kurzhals (M40, TSV Wittenberg) mit 44:01 (3. AK, 5. Gesamt), Michael Wartmann (M35, Botenläufer Wittenberg) mit 45:40 min (2.AK, 9. Gesamt) und Doreen Meyer (W35, SV Grün-Weiß Pretzsch) mit 51:18 min (1.AK, 5. Gesamt).

Der schönste Teil der oranienbaumer Veranstaltung ist aber die Siegerehrung, die man auf jeden Fall mitnehmen muss. Beginnend mit den leckeren, oranienbaumer  Feinkost – Salaten, über die Verlosung der Sektflaschen, bis hin zu den stimmungsvollen Auszeichnungen  der Alterklassensiegerinnen und – sieger, kann  man den Veranstaltern für die Organisation nur hohen Respekt zollen. Hier können sich viele Veranstalter etwas abschauen. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung.