Fläminglauf
Der große Landschaftslauf in Landkreis Wittenberg
Willkommen > Archiv > Rückblende 2010

Rückblende 2010

Was abseits der Ranglistenläufe geschah.

9. Unter-Tage-Sparkassenmarathon

Es gibt ja immer welche, die das Läuferjahr nicht beenden wollen. So waren es in diesem Jahr Doris und Dieter Krüger, die es am 04.12. gemeinsam mit dem Triathlonfreunden Weiß noch einmal wissen wollten. Sie starteten bei nichts geringeren als beim Untertage Marathon in Sondershausen. Dieser zeichnet sich nicht nur durch Dunkelheit, Temperaturen von 25° C und geringer Luftfeuchtigkeit von ca. 30% aus, sondern auch durch ein extrem profiliertes Geläuf mit einem Höhenunterschied von 310m pro Runde. Für den Marathon musste die 5,27 km Strecke acht Mal absolviert werden und in jeder Runde warteten 4 Anstiege auf die Protagonisten.  Also etwas für Fans der besonderen Quälerei.

Doris Krüger ließ sich von den Aussichten nicht schrecken und ging über die Marathonstrecke an den Start. Sie beendete das Rennen 05:03:56 h und belegt damit den 14. Platz im gesamten Frauenfeld und wurde zweite in ihrer Altersklasse. Dieter Krüger ließ es locker angehen und ging über die Halbmarathondistanz an die Startlinie. Am Ende stand eine Laufzeit von 02:39:20 h, was den 28 Gesamtplatz und auch dem zweiten Platz in  der AK bedeutete. Da hatten die Krüger etwas zu feiern.

Der Triathlonfreund Carsten Weiß startet beim Drittelmarathon und erzielte eine Zeit von 03:32:31 h (10. Gesamt, 4 AK). Seine Frau Antje und Sohn Christian starteten gemeinsam beim Halbmarathon. Antje kam in 02:32:48 (7. Gesamt, 3. AK) ins Ziel und Christian in 02:07:47 h (7. Gesamt, 2. AK).

Alles in allem sehr gute Ergebnisse für diese widrigen Umstände, wobei man sich über Sinn und Unsinn solcher Veranstaltungen trefflich streiten kann.

18. TÜV Rheinland Berliner Marathonstaffel

Am Sonntag  dem 21.11.2010 begab sich eine Abordnung von Grün Weiß verstärkt durch etliche Botenläufer und Helfer in die Hauptstadt, um an der18. Berliner Marathonstaffel teilzunehmen. Diese findet traditionell auf dem Gelände des geschlossenen Flughafens in Tempelhof statt und bietet damit eine sehr interessante Laufumgebung und gute örtliche Gegebenheiten. Am Start waren ca. 1500 Staffeln jeder Altersklasse und in jedem Trainingszustand. Gestartet wurden die Männer- und Mixstaffeln mit 5 Läufern, die Frauenstaffeln bestanden aus 6 Teilnehmerinnen. Die Botenläufer stellten je eine Männer- und eine Frauenstaffel.

Das Wetter zeigt sich nach einer verregneten Woche gnädig. Es war kühl und neblig, aber trocken und fast windstill. Die Organisation des SCC war trotz der beachtlichen Menschenmassen gewohnt professionell und es kam an keiner Stelle zu Engpässen.

Der gemeinsame Start aller Staffeln im Flugzeughangar gestaltete sich gerade in den hinteren Reihen etwas problematisch, aber als die Läuferschar die Hallen verlassen hatte, war genügend Platz für jeden vorhanden. Die Wechselzone war großzügig und die Wechsel verliefen reibungslos und ohne großes Suchen des Mitläufers.

Die Männermannschaft  beendete die 42,195 km in 2:46:40 h und belegten in ihrer Wertung den 22. Platz. Die Frauen kam nach 3:30:18 h ins Ziel und belegten mit dieser Zeit den 17. Platz der Frauenstaffeln in der Hauptklasse.

Zum Ende der Veranstaltung zeigt sich sogar noch die Sonne und rundete damit eine gelungene Laufveranstaltung ab.

 

7. Teltowkanal Halbmarathon am 07.11.2010

Auf der Suche nach einem standesgemäßen Saisonausklang fiel der Wahl der beiden Vereinsmitglieder Norman Güldner und André Martin auf den 7. Teltowkanal Halbmarathon. Verstärkt wurden die beiden noch durch den Botenläufer Michael Wartmann und familiäreren Anhang. Der Lauf versprach eine kurze Anfahrt und eine abwechslungsreiche Strecke entlang der alten Ost – West Grenze. Das bemerkenswert günstige Startgeld von 8 €, beinhaltet einen Einwegchip an der Startnummer und damit entfielen unnötige Mietkosten für Chip und Support.

Es wurden die Strecken 7,4 km, 13,6 km und Halbmarathon für Einzelstarter und Staffeln vom Veranstalter angeboten. Die Organisation im Vorfeld war ordentlich und auch die versetzten Startzeiten ließen einen guten Verlauf vermuten. Die Teilnehmerzahl lag mit ca. 650 Startern doch erfreulich hoch und im November bei recht frischen Temperaturen von ca. 6°C und leichtem Nebel. Besonders erstaunlich dabei, das das größte Startfeld mit ca. 300 Läuferinnen und Läufern von den Halbmarathonis gestellt wurde.

Nach den Staffeln wurde der Einzel - Halbmarathon gestartet und die Strecke führte teils über asphaltiere, als auch über unbefestigte Wege mit so manchem Wurzelweg entlang des Kanals und wurde durch kurze, giftige Anstiege, Brücken, Kopfsteinpflaster und einer Treppe „gewürzt“. Leider versäumte es der Veranstalter am Start nochmals die Streckenführung zu erwähnen. Diese sah nach der zweiten Hauptrunde, eine kurze Stadtrunde und daran anschließend eine dritte Hauptrunde vor, bevor es dann wieder auf die kurze Zielrunde ging. Die Streckenposten waren dann auch mit der daraus resultierenden Verwirrung überfordert und so kürzte so mancher Halbmarathoni unfreiwillig die Strecke ab. Der Sportfreund Martin wollte seinen fleißigen Helfern an der Strecke, die ihm den richtigen Weg wiesen, erst nicht recht glauben und wurde mit 20 Sekunden, durch wirres herumstehen, bestraft. Besser machten es da seine Mitläufer Norman und Michael.

André Martin beendet den Lauf nach 1:22:05 h und belegt damit im Gesamtwertung den 5. und in der Altersklasse den 2. Platz. Norman Güldner lief eine persönliche Bestzeit von 1:26:30. Damit hat sein Laufjahr sehr erfreulich begonnen und nach einigen Verletzungssorgen auch versöhnlich geendet. Nicht ganz zufrieden mit seiner Zeit von 1:33:13 zeigte sich Michael Wartmann. Nach seinen langen Kanten auf dem Weg nach Békéscsaba hatte er sich mehr erhofft.

Die Siegerehrung ging flott von statten, was die gute Qualität der Zeitnahmefirma davengo bestätigte.

Als Fazit lässt sich sagen, dass sich die Fahrt an den Rand von Berlin gelohnt hat und wenn der Veranstalter seine Streckenführung oder die Beschilderung verbessert, ist dieser Lauf auf jeden Fall empfehlenswert.

     

                                  Start                                im Ziel

   

                                               auf der Strecke

       

                                             die fleißigen Helfer

Frühlingslauf in Feldheim

Eine kleine aber feine Abordung des SV Grün Weiß Wittenberg machte sich auf den kurzen Weg ins benachbarte Brandenburg, um dort am traditionellen Frühlingslauf in Feldheim teilzunehmen. Leider erweisen sich das fehlende Marketing und der Termin am gleichen Wochenende wie der Rennsteiglauf und am selben Tag der BIG 25 in Berlin als exterm ungünstig. So standen nur ca. 15 Kinder, Frauen und Männer an der Startlinie. Das Wetter war an dieser desastösen Teilnahme nicht schuld. Die Temparaturen um die 16 Crad Celsius,  Sonnenschein und mäßiger Wind bildeten opimal äußere Bedingungen. Die vier Starter von Grün Weiß ließen es sich bei diesem dünnen Starterfeld nicht nehmen, in beiden Hauptläufen über 10 und 15 km den Gesamtsieger zu stellen. Über 10 km siegte Nobert Messing in 42 Minuten und über 15 km André Martin in 56 MInuten.

Es sei den Organisatoren für den nächsten Lauf eine deutlich höhere Teilnehmerzahl zu wünschen, da auch sich immer wieder viel Mühe mit diesem schönen Lauf machen.

Vienna Marathon 2010, am 18.04.2010

Wie bei jedem City-Marathon der etwas auf sich hält, wurde natürlich ein Teilnehmerrekord mit fast 33.000 Läuferinnen und Läufern durch die Organisatoren verkündet. Dieser relativierte sich aber durch ca. 2500 Staffeln mit jeweils 4 Läuferinnen und Läufer. Die schöne Stadt und ideale Temperaturen bildeten super Vorraussetzungen für einen schnellen Lauf. Leider schoben sich nach dem Start Wolken vor die Sonne und ein recht straffer Wind setzte ein. Durch die teilweise schmalen Straßen der Innenstadt entstand ein Gefühl ständig gegen den Wind zu laufen. Die Organisation funktioniert perfekt und es gab nirgends Engpässe.  Die Strecke des Marathons ist relativ flach und eigentlich für gute Zeiten geeignet. Allerdings ist es durch den gemeinsame Start aller Läufer sicherlich problematisch, das richtige Anfangstempo für einen Marathonlauf zu finden. Von Grün Weiß ging André Martin an den Start. Er entschied sich für die Warmduschervariante und startete beim Halbmarathon. Als Ausrede nutzte er den langen Winter und die fehlenden Kilometer. Den Lauf absolvierte er dann sehr gleichmäßg und beendete ihn in 1:21:18 h. Auf jeden Fall ermöglichte der Halbmarathon, eine sehr ausgiebige Stadtbesichtigung.

   

 

Hallenmarathon in Senftenberg, am 18.01.2010

Das Jahr beginnt mit einem Knüller. Unser Norman hat am 4. Senftenberger Hallenmarathon teilgenommen. Das bedeutet für die 42,195 km sage und schreibe 169 Runden! Da muß nicht nur der Körper,  sondern auch der Kopf fit sein. Der Schneefall draußen störte eher nicht und bis auf die überhöhten Kurven war der Kurs flach wie ein Brett. Die soll die sensatinelle Zeit aber keinesweg schmälern. Norman war nach 3:09:19 im Ziel und belegte mit dieser super Zeit den 1. Platz in der Altersklasse und im Gesamtklassement sogar den dritten Platz. Das ist aller Ehren wert, denn wer ist um diese Jahreszeit so fit, einen Marathon in dieser Zeit zu laufen. RESPEKT !!! Wenn er diese Form übers Jahr halten kann, hat in der AK 30 keiner was zu lachen.

Link zu Hompage des Marathons mit allen Ergebnissen